das-buch

Titel: Lemon Summer

Autor: Kody Keplinger

Verlag: cbt

Seitenanzahl: 346

Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

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Vielen Dank an den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

inhalt

Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt …

(Quelle: Amazon)

meine-meinung

Also erstmal muss ich ja sagen, dass ich den Titel ehrlich gesagt nicht so passend für das Buch finde. Ich sehe einerseits keinen Bezug zu Lemon, also Zitronen (was ja erstmal nicht schlimm sein muss) und andererseits hört es sich zu sehr nach einer locker leichten Liebesgeschichte an, was es definitiv nicht ist. Auf Englisch heißt es „A midsummers nightmare“ was meiner Meinung nach wirklich besser passt. Ehrlich gesagt finde ich auch das Cover jetzt nicht so schön. Also es spricht mich einfach nicht an. Die Rückseite (die ihr jetzt nicht seht) ist einfach gelb und auch der Buchrücken ist gelb. Das einzige was mir am Buchrücken gefällt ist die kleine Sonnenbrille, die finde ich nämlich wirklich süß. Kommen wir jetzt aber zu dem Teil den ihr sehen könnt. Ich bin irgendwie auch nicht so ein Fan davon. Aber naja, das wichtigste ist ja der Inhalt, und zu dem sage ich jetzt etwas.

Withley hat mir den Einstieg in diese Geschichte wirklich nicht leicht gemacht. Sie war ziemlich unfreundlich, frech, egoistisch und pessimistisch. Eigentlich kann ich das ja teilweise verstehen, da sie wirklich ins kalte Wasser geworfen wurde und  ihr Leben auch echt nicht leicht ist. Zum Glück hat sie sich dann aber im Laufe der Geschichte echt verändert und am Ende mochte ich sie sogar wirklich gerne.

Anders als bei dem Titel und dem Cover zu erwarten ist dieses Buch keine locker leichte Liebesgeschichte. Durch den echt flüssigen Schreibstil ist das Buch zwar leicht und schnell zu lesen, aber die Geschichte ist alles andere als das. Es geht nämlich nicht so sehr um Liebe, naja, zum Teil schon, aber zum größeren Teil geht es um Familienprobleme, Cybermobbing und andere komplizierte Dinge.

Das hat mich an diesem Buch wirklich gefesselt und so konnte es mich dann echt von sich überzeugen, sodass ich das Buch jetzt gerne mag, denn auch die Nebencharaktere waren mir eigentlich alle – bis auf ein paar Ausnahmen – alle sympathisch.

fazit

Eine wirklich tolle Geschichte deren Protagonistin anfangs etwas unsympathisch war, sich am Ende aber ziemlich entwickelt hat. Ich vergebe 4*!

 

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